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"Die Geschichte von Jano dem Marien- käfer", März 2014, Verlag BoD, Norderstedt, ISBN 978-3-7357-8472-8, PB 90 S., € 6,90 (D)  

"Die Geschichte von Jano dem Marienkäfer" beschreibt den Lebensweg eines kleinen Marienkäfers vom Schlüpfen bis zum Erwachsensein. Auf dem Weg muss er viel lernen und hat einige Abenteuer zu überstehen. Er muss erkennen, dass nicht alle Lebewesen, die anscheinend freundlich sind, ihm auch so gesonnen sind. Jano lernt mit der Zeit seine große Liebe Marie kennen. Als er einen sich anbahnenden Konflikt mit der Armeisenarmee gewaltfrei löst, wird er zum Helden der Wiese. Seine Geschichte wird den Nachfahren von der alten Marienkäferdame Nelli erzählt, die selbst-verständlich eine Ur-Ur-Ur-Enkelin von Jano ist.
Für die Covergestaltung und die Zeichnungen im Buch konnte ich meine Lieblingsillustratorin Gabriele Merl gewinnen.



"Geschichten für Entdecker", Anthologie,
ISBN 978-3-00-026689-8, Hrsg. Birgit Fabich, BLIX - der neue Selbstverlag, € 9,50
Mein Beitrag: "Schicksalsnacht am Silbersee" - eine Jugenderinnerung
Weitere Autoren: Amalia Koslowski, Barbara Schilling, Grete C. Roth, H. W. Grössinger, Judith Le Huray, Julia Fargg, Maryanne Becker, Matthias Gerschwitz, Rita Hajak, Ursula Ellis

Zum Inhalt:
Dieses bezaubernde Büchlein enthält 11 Kurzgeschichten der
unterschiedlichsten Art plus wunderschönen Bildern von
Simone Beckmann. Neben dem Lesevergnügen dachte die
Herausgeberin auch an Hilfebedürftige und so geht jeweils 1 €
des Erlöses an die Aktion Lichtblicke e. V.







 "Wenn ich jetzt Prinzessin wäre ..."
 Kuriose Gedanken einer Fieberkranken
 ISBN 978-3-8370-1876-9
 Verlag BoD, Norderstedt
 PB, 81 S., € 8,90 (D)
 3. überarbeitete Ausgabe März 2014   



Leseprobe:

"Krank und ganz allein! Kann es noch schlimmer kommen?", fragte sich Jule laut und streichelte Sillys Fell. Der Blick ihrer Katze war strafend!

"Sorry, Silly! Ganz allein bin ich ja wirklich nicht. Du bist ja auch noch da. Aber jetzt stell dir mal vor, wir wären jemand anders. Wir wären nicht Jule und Silly - oder von mir aus wären wir auch Jule und Silly, aber wir wären nicht so wie jetzt, sondern unser Leben hätte einen ganz anderen Verlauf genommen. Vielleicht sogar schon von Geburt an. Ich käme aus reichem Haus und du wärst eine Katze mit adligem Stammbaum oder wir wären im warmen Süden geboren und aufgewachsen. Was meinst du, wie würde es uns dann wohl gehen?", fragte Jule ihre Katze, die sie ziemlich verständnislos ansah.

"Oh, Mann! Ich glaube, ich sollte mal Fieber messen! Entweder liegt es daran oder an den Medikamenten oder an beidem. Vielleicht werde ich auch nur verrückt. Wieso rede ich eigentlich mit meiner Katze?", fragte sie sich voller Selbstzweifel.

"Ganz einfach! Weil sonst niemand da ist, mit dem du reden kannst!", beantwortete ihr Alter Ego die Frage ziemlich gnadenlos.

"Danke dafür!", gab sie frustriert zurück.




 "Cäcilia - oder die Tücken der Hexerei"
 ISBN 978-3-8370-0613-1
 Verlag BoD, Norderstedt
 PB, 136 S., € 11,90 (D)
 Oktober 2007


Leseprobe:

Als sie gegessen hatten, fing Cäcilia an zu erzählen. Sie begann mit der Familiengeschichte, ging dann über Omas Nachbarschaftsdienste, wie sie es halbwegs seriös umschrieb, bis hin zur Truhe und deren Inhalt. An Joschs Gesicht konnte sie schon ablesen, was er davon hielt. Sie war an verschiedenen Stellen schon froh gewesen, dass er nicht laut loslachte. Als sie fertig war, sah er sie an und fragte: "Demnach bist du auch eine Hexe? Kannst du auch auf Besen reiten?"

Cäcilia, die mit so einer Reaktion schon gerechnet hatte, konterte kurz und knapp: "Ich wünschte, ich könnte! Das wäre bei diesen Benzinpreisen doch gar nicht schlecht!" – "Jetzt mal ernsthaft! Glaubst du an den ganzen Hokuspokus?" – "Keine Ahnung! Ich weiß zu wenig darüber, als das ich mir eine Meinung erlauben könnte. Ich kenne meine Oma und meine Mutter. Die eine war und die andere ist eine gestandene Frau und weder schräg, noch versponnen. Gehört habe ich schon davon, dass es auch heute noch Hexen gibt. Ich werde mich jedenfalls erst einmal schlau machen, bevor ich endgültig urteile. Wer weiß, vielleicht funktioniert das mit der Hexerei wirklich und ich kann davon sogar noch profitieren." – "Ja, klar, aber verwandle mich bitte nicht in einen Frosch!", lachte Josch. "Also das mit der Hexerei und dem Profit können wir wohl getrost vergessen. Die Frage ist, was machen wir – Entschuldigung du! – mit dem Haus und dem Grundstück?" – "Ich habe mir darüber noch keine Gedanken gemacht." – "Das solltest du aber mal, anstatt auf ‚okkulten Pfaden‘ zu wandeln." – Ich wandle nicht auf ‚okkulten Pfaden‘! Ich will mich nur informieren. Das kann ja wohl nicht schaden. Außerdem ist es mein Haus und meine Zeit! Das man mit dir über so eine Thematik nicht reden kann, war mir schon vorher klar!", bemerkte Cäcilia trotzig. – "Schon gut, schon gut! Dann informiere dich, wenn es dich glücklich macht. Ich halte das zwar für Unsinn und Zeitverschwendung, aber jeder hat seine eigene Meinung", lenkte Josch ein.

Damit war das Thema für diesen Abend erledigt. Cäcilia erkannte, dass Josch ihr keine Hilfe sein würde. Sie beschloss, am nächsten Tag Anna einzuweihen. Anna war schließlich ganz anders als ihr Bruder.
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